Über uns

Die Mitarbeiter des Instituts bringen in die physiotherapeutische und ergotherapeutische Arbeit ihre akademische Qualifikation als Sportwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation, als Sozialpsychologen und als Pädagogen für jeden Patienten gewinnbringend mit ein. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung bleibt das Team auf dem neusten Stand der therapeutischen und sportwissenschaftlichen Erkenntnisse.

 

Im Institut für Ganzheitliche Bewegungstherapie werden Betroffene mit folgenden gesundheitlichen Problemen betreut:

 ·     Orthopädische Probleme: Z. B. Bänderriss, Knochenbruch, Bursitis, Zerrung, nach Gelenktotalendoprothese, nach Amputation

·       Neurologische Probleme: Z. B. nach Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Rückenmarksverletzung inkl. Spastik, Paresen etc. oder Verletzungen von peripheren Nerven, Störungen aufgrund neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson

 ·      Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen: Z. B. bei Herzinsuffizienz, nach Herzinfarkt, bei Arteriosklerose

 ·      Menschen mit Intelligenzminderung

 

Die konsequente und gelebte Berücksichtigung des ganzheitlichen Denkens ist das Herzstück und der Leitfaden des praktischen Handelns der bewegungstherapeutischen Intervention.

 

Da der Begriff „Ganzheitlichkeit“ besonders im Gesundheitswesen sehr unterschiedlich interpretiert wird, soll dieser nachfolgend kurz beschrieben werden, wie er im Institut für Ganzheitliche Bewegungstherapie verstanden wird.

 

Es können drei Ordnungsstrukturen der Ganzheitlichkeit unterschieden werden:

 

1. Körperliche Ganzheit: Die Strukturen des menschlichen Körpers werden nicht nur bedingt bzw. wirken nicht nur isoliert innerhalb kleiner Bereiche, sondern der Körper ist als Ganzes ein überregionales System, bei dem auch weit voneinander entfernte Strukturen miteinander verbunden sind. Eine Fußfehlhaltung kann z. B. zu Nackenschmerzen führen oder eine Schwächung der Rumpfmuskulatur beeinträchtigt die Gehbewegung.

 

 2. Die psychosomatische Ganzheit im Sinne eines Gestaltkreises: Körper und Psyche werden als eine sogenannte einheitliche Zweiheit verstanden. Angst, Stress, Überforderungen können zu Verspannungen bis hin zu gravierenden körperlichen Beschwerden führen (siehe funktionelle Störungen, die sich etwa als Erschöpfungszustand wie beim Burn-Out, als Missempfindungen oder Schmerzen zeigen können). Umgekehrt haben körperliche Beschwerden negative Auswirkungen auf das seelische Befinden.

 

3. Durch Wahrnehmung und Bewegung kommt es zur Interaktion zwischen Mensch und materieller Welt sowie sozialer Welt. Insbesondere chronische aber auch temporäre körperliche Beeinträchtigungen wirken sich nicht nur auf die Psyche des Betroffenen aus, sondern auch auf soziale Aspekte und umgekehrt.

 

Es ist das Ziel jeder unserer therapeutischen Maßnahme, das Wohlbefinden unserer Patienten zu verbessern und hierfür alle Dimensionen des ganzheitlichen Wesens des Menschen zu berücksichtigen.